Siemens steigert Gewinn um 14 Prozent

Der Gewinn nach Steuern betrug im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 887 Millionen Euro.

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Der Siemens-Konzern hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2006, das mit dem März endete, einen Gewinn nach Steuern von 887 Millionen Euro erzielt. Das sei gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal eine Steigerung von 14 Prozent. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 21,510 Milliarden Euro, geht aus einer Mitteilung weiter hervor. Der Auftragseingang wuchs um 22 Prozent auf 24,413 Milliarden Euro.

Siemens-Vorstandsvorsitzender Klaus Kleinfeld sieht "klare Veränderungen", die durch das im April 2005 gestartete Sanierungsprogramm "Fit4More" erreicht worden seien. Sein Unternehmen habe in den meisten Geschäftsbereichen größere Gewinne erzielt und "trotz deutlich höherer Restrukturierungskosten im Arbeitsgebiet Information and Communications (I&C) den Gewinn nach Steuern steigern" können.

Der Umsatz der Sparte Communications (Com) betrug im zweiten Quartal 3,383 Milliarden Euro gegenüber 3,162 Milliarden vor einem Jahr. Der Gewinn ging hier von 108 Millionen auf 27 Millionen Euro zurück. Der Umsatz im Bereich Siemens Business Services (SBS) stieg von 1,284 Milliarden auf 1,393 Milliarden Euro an. Hier vergrößerte sich der Bereichsverlust von 129 Millionen auf 194 Millionen Euro. Com und SBS trugen Restrukturierungskosten in Höhe von insgesamt 178 Millionen Euro, rund doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. SBS rechnet für das zweite Halbjahr mit niedrigeren Restrukturierungskosten als im ersten Halbjahr.

Unter den anderen großen Geschäftsbereichen stieg in der Abteilung Automation and Drives der Umsatz von 2,386 Milliarden auf 3,155 Milliarden Euro. Industrial Solutions and Services legten von 1,392 Milliarden auf 2,132 Milliarden Euro zu, mit Power Generation erwirtschaftete Siemens 2,453 Milliarden Euro Umsatz, 21 Prozent mehr als im Vorjahr. (anw)