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Archos drückt die Preise für Android-Tablets

Kleine Hersteller wie Archos versuchen ihr Glück mit Billig-Tablets. Die Geräte kosten rund halb so viel wie das billigste iPad, bieten aber auch nur eine schmale Ausstattung.

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Archos will das Acht-Zoll-Tablet Arnova 8 für 130 Euro verkaufen und im Sommer mit dem Arnova 7 ein 100-Euro-Modell nachschieben.

(Bild: Archos)

Die Klasse der billigen Android-Tablets wächst weiter: Auf der CeBIT hat Archos Geräte vorgestellt, die das iPad und seine Konkurrenten mit Android 3.0 im Preis um einige Hundert Euro unterbieten. Sie werden mit der veralteten und für Smartphones entwickelten Android-Version 2.1 ausgeliefert.

Archos ist für günstige Android-Tablets bekannt und zeigt in Halle 15 (Stand D62) neue Einsteigermodelle, die im April in den Handel kommen sollen: den Zehn-Zöller Arnova 10 für 200 Euro, den Acht-Zöller Arnova 8 für 130 Euro und das 150 Euro teure Archos 7 Home Tablet V2. Für den Sommer angekündigt hat Archos das Arnova 7, das 100 Euro kosten soll.

Die Tablets haben resistive Touchscreens und laufen unter Android 2.1, während die teureren Archos-Modelle, die "Internet Tablets", mit Android 2.2 und kapazitiven Displays ausgeliefert werden. Außerdem haben die Einsteigermodelle keinen HDMI-Ausgang. Abgesehen vom Arnova 7 sollen sie immerhin 720p-Videos ruckelfrei abspielen.

Weitere Hersteller dürften versuchen, mit den Archos-Preisen mitzuhalten, auch wegen des nun nur noch 380 Euro teuren Ur-iPad. Das chinesische Unternehmen Hanvon bietet schon seit Längerem ein Windows-Tablet an und zeigt auf der CeBIT seine HPad-Reihe mit Android 2.2, HDMI und optionalem UMTS. Hinzu kommen Ankündigungen von Herstellern, die bislang noch nicht mit Tablets in Erscheinung getreten sind: TazTag aus Frankreich zum Beispiel wirbt mit einem NFC-Chip für sein TazPad, was bei Tablets im Moment noch ein Alleinstellungsmerkmal ist. Der Preis und der angepeilte Starttermin sind allerdings noch offen. (cwo)