IT-GAU in britischer Behörde durch Operator verursacht
Der IT-Dienstleister EDS hat eingeräumt, dass einer seiner Mitarbeiter für den Crash von 40.000 Computern im britischen Department for Work and Pensions vor zwei Wochen verantwortlich war.
Der US-IT-Dienstleister EDS hat eingeräumt, dass einer seiner Mitarbeiter für den Crash tausender Computer im britischen Department for Work and Pensions (DWP) vor zwei Wochen verantwortlich war. Durch den Fehler des EDS-Operators habe sich über das Netzwerk ein XP-Update verbreitet, das eigentlich nur auf wenigen Rechnern installiert werden sollte.
Als Folge des unbeabsichtigten Updates hatten 40.000 unter Windows 2000 laufende PCs tagelang keine Verbindung zu den zentralen Verarbeitungssystemen gehabt, über die das DWP Zahlungen von Pensionen und Sozialleistungen abgewickelt. Die Kernbereiche selbst seien aber nicht von der Störung betroffen gewesen, teilte EDS mit. Das Unternehmen versprach, das Einspielen von Software-Updates künftig von erfahrenen Mitarbeitern überwachen zu lassen. (pmz)