3D-TVs von Philips mit Polfilter

Nach LG bringt nun auch Philips 3D-Fenseher mit den preiswerteren Polfilter-Brillen auf den Markt. Den Anfang macht ein 42-Zoll-TV, eine Variante des 21:9-Cinema-Fernsehers soll folgen.

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Bei 3D-TVs aus Philips 7000er Serie genĂĽgen gĂĽnstige Polfilterbrillen, wie sie viele aus dem Kino kennen werden

Philips will im kommenden Monat 3D-fähige Fernseher mit passiven Polfilterbrillen auf den Markt bringen. Damit folgen die Niederländer LG, die demnächst das zweite 3D-TV mit Polarisationsfolie vor dem Display herausbringen. Weil Philips auch Geräte mit Shutter-Technik anbieten wird, hat das Unternehmen den beiden 3D-Varianten eigene Bezeichnungen verpasst: Easy 3D und 3D Max. Erstere bezeichnet die Polfilter-Technik, Letzteres die 3D-TVs mit Shutter-Technik.

Easy 3D hat die halbe Auflösung und erfordert Polfilterbrillen

3D Max hat die volle Auflösung und erfordert Shutterbrillen

Wesentlicher Vorteil der neuen Easy-3D-Geräte sind laut Philips die viel günstigeren 3D-Brillen – sie kosten kaum 5 Prozent der teuren Shutterbrillen und sind damit familientauglich. Nachteil der passiven Technik: Die Auflösung halbiert sich im 3D-Betrieb.

Die (fest eingebauten) Polfilter für 3D werden zunächst in den 7000er-Modellen und in einer 50-zölligen "Gold"-Variante des Cinema-21:9-Fernsehers zum Einsatz kommen. Die Modelle beherrschen die 100-Hz-Technik, können das TV-Programm auf USB-Platten aufzeichnen und rechnen 2D-Inhalte in stereoskopisches 3D um (Update: Das 3Disieren beherrschen nur die Geräte mit Shutter-Technik). Sie nutzen ein Edge-LED-Backlight und die Raumbeleuchtung Ambilight Spectra 2. Bei der 7000er-Reihe macht der 42-Zöller 42PFL7607k im Mai den Anfang, von Juni bis August sollen Geräte mit Diagonalen von 32 bis 55 Zoll folgen. Der 50-zöllige 21:9-Gold-TV soll im Juli auf den Markt kommen, Preise nennt Philips noch nicht.

3D Max, also die 3D-Shutter-Technik, findet man weiterhin in den Geräten der 9000er- und 8000er-Serie. Diesen wie auch den 7000er-Modellen hat Philips einen Multiview-Modus spendiert: Durch die 3D-Brillen sehen Gamer in Dual-Player-Spielen jeder die eigene Spielfläche auf dem gesamten Schirm – auch hier wiederum mit halbierter Auflösung.

Seine Blu-ray-Player aus der 7000er- und 5000er-Serie stattet der Hersteller ab sofort mit der Smart-TV-Funktion aus, wie sie auch die Fernseher nutzen. Die Geräte ermöglichen damit an jedem Fernseher das Streamen von Musik-, Foto- und Videodateien von Tablets, Smartphones oder Notebooks, über das Medienportal erhält man mit dem Player am TV Zugang zu Online-Inhalten. Die Player aus der 3000er-Reihe haben dagegen nur einen stark reduzierten Internet-Zugang auf Youtube-Leanback. (uk)