Google hilft bei Digitalisierung des Mandela-Archivs

Der Internetdienstleister überlässt dem Nelson Mandela Centre of Memory umgerechnet 900.000 Euro – ebenso wie dem Desmond Tutu Peace Centre.

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Das Nelson-Mandela-Archiv will die Tagebücher des Friedensnobelpreisträgers aus der Zeit seiner Gefangenschaft digitalisieren und im Netz bereitstellen. Auch die Briefwechsel mit Familie, Mitkämpfern und Freunden sowie Notizen aus den Verhandlungen zum Ende der Apartheid in Südafrika sollen in das Online-Archiv aufgenommen werden, heißt es in einer Mitteilung der Nelson Mandela Foundation. Ergänzt werden soll das Online-Archiv mit audio-visuellen Inhalten.

Ermöglicht wird der Ausbau des Nelson Mandela Centre of Memory durch eine finanzielle Unterstützung von Google in Höhe von 8,6 Millionen Rand (rund 900.000 Euro). Den gleichen Betrag überlässt das Internet-Unternehmen dem Desmond Tutu Peace Centre in Kapstadt, um das Archiv des Nobelpreisträgers zu dokumentieren und zu digitalisieren.

750.000 US-Dollar übergibt Google der Tertiary Education and Research Network of South Africa (TENET), die südafrikanischen Universitäten dabei hilft, online zu gehen. Das Nigeria ICT Forum, das sich um ähnliche Belange in dem westafrikanischen Land kümmert, erhält 500.000 US-Dollar. Das Network Startup Resource Center (NSRC) an der University of Oregon, das sich ebenfalls in Afrika engagiert. erhält 1,25 Millionen US-Dollar. (anw)