Weitere defekte Bildsensoren von Sony
Sony erweitert die Liste der von CCD-Fehlern betroffenen Kameras um acht Modelle.
Nach Angaben von Sony kann bei acht digitalen Kompaktkameras beim CCD-Sensor ein ähnliches Problem auftreten wie schon vor einem Jahr. Damals traten bei diversen Kameras unterschiedlicher Hersteller Defekte an bestimmten CCDs auf, die von Sony produziert wurden. Das Problem äußert sich durch eine verzerrte oder auch gar nicht mehr vorhandene Darstellung am LC-Display oder auch in fehlerhaft aufgenommenen Bildern.
Die Ursache lag und liegt auch heute in der Ummantelung der Verdrahtung der Bildsensoren, die im Laufe der Zeit vor allem durch Hitze und Feuchtigkeit schadhaft wird. Die jetzt aufgetretenen Defekte traten nach Angaben von Sony auch vor allem im asiatischen Raum in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit auf.
Betroffen sind die folgenden acht, mittlerweile nicht mehr produzierten Kameramodelle von Sony: F88, M1, T1, T3, T11, T33, U40 und U50. Wie schon bei den bisher betroffenen Kameras bietet Sony im Schadensfall eine kostenlose Reparatur an, auch wenn die Garantiezeit schon abgelaufen ist. Auch Canon gab Ende Oktober bekannt, dass elf weitere Kompaktkameras und Camcorder von diesem Serienfehler betroffen sind. (rij)