Hohe Gebührenunterschiede beim Online-Brokerage

Privatanleger können bei Orderaufträgen mehrere hundert Euro im Jahr sparen, wenn sie Banken mit niedrigen Gebühren wählen.

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Von
  • Dr. Jürgen Rink

Privatanleger können im Jahr mehrere hundert Euro allein dadurch sparen, dass sie zu einer Bank wechseln, bei der alle Orderzusätze kostenlos sind. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Zeitschrift Euro am Sonntag bei sechzehn deutschen Online-Banken und Direkt-Brokern. Zehn Institute, darunter Citibank, ING-Diba und S-Broker, verlangen für Einrichtung, Ausführung, Streichung oder Nichtausführung einer Order keinerlei Gebühren.

Bei sechs Instituten muss für die Streichung oder Nichtausführung einer Order bezahlt werden. Wer sein Depot mit zehn Werten mittels einer Stop-Loss-Order vor Verlusten schützen will, zahlt bei Comdirect und 1822direkt mit 300 Euro im Jahr am meisten. Die Postbank verlangt mindestens 25 Euro. In der Musterrechnung wurde unterstellt, dass keine einzige Order ausgelöst wurde, die Gebühren also nur für das Nichtausführen fällig wurden. (jr)