Ericsson will bis zu 400 Stellen abbauen
Der schwedische Telekommunikationsausrüster will im Rahmen seiner angekündigten Umstrukturierung bis zu 400 Stellen abbauen. Die betroffenen Mitarbeiter sollen eine Abfindung oder ein Angebot eines Zeitarbeitvermittlers erhalten.
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson will bei seinem Konzernumbau 300 bis 400 Stellen vor allem in der Verwaltung streichen. Der Stellenabbau solle bis Ende Januar abgeschlossen werden, teilte Ericsson heute in Stockholm mit. Den betroffenen Mitarbeitern würden Abfindungen oder ein Wechsel zum Zeitarbeitsunternehmen Manpower angeboten. Zu den Kosten des Personalabbaus könne Ericsson erst nach Abschluss der Maßnahme Angaben machen, sagte eine Sprecherin der dpa.
Zu den Überhängen sei es durch die geplante neue Konzernstruktur gekommen, teilte das Unternehmen mit. Ericsson wird seine Organisation zum 1. Januar 2007 in drei Geschäftsbereiche neu ordnen. In der neuen Geschäftseinheit Netzwerke bündelt das Unternehmen die Netzwerkaktivitäten der bisherigen Bereiche Systeme, Zugang und Breitband. Die bisher dem Bereich Systeme untergeordnete Sparte Multimedia wird zusammen mit Mobilfunkplattformen und Forschung ein eigener Geschäftsbereich. Der Bereich Global Services umfasst wie bisher die Sparten Dienstleistungen und Netzwerkaufbau. Dafür wolle Ericsson zusätzlich 500 Ingenieure neu einstellen, hieß es damals. Auch in Deutschland hatte das Unternehmen Arbeitsplätze abgebaut. (vbr)