Dell und IBM mit neuen Linux-Angeboten
Mit dem Programm Grid and Grow erweitert IBM sein Angebot an Linux-basierten Grid-Lösungen -- gleichzeitig stellt Dell in den USA neue Server vor und verkauft nun auch MySQL und JBoss für den Einsatz unter Linux.
Mit dem Programm Grid and Grow erweitert IBM sein Angebot an Linux-basierten Grid-Lösungen -- gleichzeitig stellt Dell in den USA neue Server vor und verkauft nun auch MySQL und JBoss für den Einsatz unter Linux.
Mit dem auf der Linuxworld bekannt gegebenen Projekt Grid and Grow möchte IBM Unternehmen mit Bedarf nach viel Rechenleistung an Grid-Computing heranführen -- das Startangebot beginnt bei 49.000 US-Dollar und umfasst ein mit sieben Blade-Servern ausgestattetes und noch erweiterbares Blade-Rack. Intel tritt beim Projekt als Partner auf und will neben IBM auch durch seine Partner vor Ort Unterstützung beim Einsatz von Grids liefern. Zusätzlich zu den Intel-basierten Blade-Servern HS20 hat IBM auch die JS20 mit PowerPC und das Modell LS20 mit AMDs Opteron im Angebot bei Grid and Grow. Als Betriebssysteme sind die Enterprise-Linux-Versionen von Red Hat und Suse vorgesehen, alternativ sind auch AIX 5L und Windows erhältlich.
Parallel hat Dell auf den amerikanischen Dell-Webseiten neue Server der PowerEdge-Serie vorgestellt. Die Modelle 830 und 850 beginnen bei Preisen von 700 und 750 US-Dollar. Das Mainboard basiert auf dem Intel-Chipsatz E7230, der in den Dell-Systemen bis zu 8 GByte DDR2-Speicher ansprechen kann. Als Prozessoren sind neben Celeron D und Pentium 4 auch zwei Dual-Core-Prozessoren der Pentium-D-Reihe lieferbar. Der Server bietet Platz für vier SATA- oder SCSI-Festplatten, um insgesamt bis zu 1,2 TByte Speicherplatz anzusprechen. Als Betriebssysteme kommen Windows Server 2003 sowie auch hier die Enterprise-Versionen von Red Hat und Suse zum Einsatz.
Parallel mit der Vorstellung der neuen Server hat Dell angekĂĽndigt, nun die Datenbank MySQL und den Application-Server JBoss zusammen mit entsprechenden Support-Angeboten zu verkaufen. (thl)