Symantec will Software-Hersteller Veritas schlucken
Die beiden Unternehmen fĂĽhren derzeit Verhandlungen, die laut einem Zeitungsbericht in einem fortgeschrittenen Stadium sein sollen.
Der Sicherheitsspezialist Symantec will das Softwareunternehmen Veritas übernehmen. Die Gespräche, die bereits seit einem Monat laufen sollen, seien in einem fortgeschrittenen Stadium, berichtet die New York Times aus "eingeweihten Kreisen". Falls es zu einem Geschäftsabschluss kommt, wäre dieser mit einem Volumen von mindestens 13 Milliarden US-Dollar eine der größten Fusionen von Software-Firmen.
Veritas beschäftigt rund 6700 Mitarbeiter und stellt Backup-, Speicher- und Archivierungssoftware her. Zusammen mit den Sicherheitsprodukten von Symantec ergäbe sich für potenzielle Kunden die Möglichkeit, ein Angebot rund um die Datensicherheit aus einer Hand erwerben zu können. Symantec erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr 1,87 Milliarden US-Dollar Umsatz, Veritas 1,75 Milliarden.
Symantec hatte kürzlich seine Einkaufstour mit der Übernahme des Intrusion-Detection-Spezialisten Platform Logic fortgesetzt. Im September hatte Symantec den Sicherheitsdienstleister @stake übernommen. Das Unternehmen setzt weiterhin auf ein Paket von Sicherheitslösungen, da Sicherheitsprobleme nicht mit einzelnen Anwendungen gelöst werden könnten, wurde Symantec-CEO John Thompson im Oktober zitiert. (anw)