Lösung für BenQ Mobile noch in diesem Jahr erwartet
Verhandlungen mit Investoren seien in der entscheidenden Phase hieß es bei dem insolventen Handy-Hersteller. Ehemalige Mitarbeiter haben Strafanzeige gegen den zurückgetretenen Geschäftsführer und andere Mitglieder der Geschäftsführung gestellt.
Für die Reste des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile ist eine Rettung in greifbare Nähe gerückt. Die Verhandlungen mit Investoren seien in die entscheidende Phase gegangen, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag in München. "In zwei bis drei Wochen könnte es eine Einigung geben." Der Rücktritt des BenQ-Geschäftsführers Clemens Joos ändere nichts an dem Zeitplan. Joos habe seinen Posten geräumt, nachdem die Weichen für die Zukunft der Mitarbeiter gestellt worden seien.Garantie für alle Handys von BenQ Mobile gesichert
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(dpa) /
Mit der Pleite der ehemaligen Siemens-Handysparte haben 2000 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren, die restlichen 1100 bangen noch um ihre Zukunft. Wie viele von ihnen im Falle eines Einstiegs von Investoren übernommen würden, ist aber unklar.
Mehrere ehemalige Mitarbeiter haben bei der Staatsanwaltschaft München Strafanzeige gegen Joos und andere Mitglieder der Geschäftsführung wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung und Untreue gestellt. Die Anzeigen würden im Rahmen der Ermittlungen geprüft, sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler am Dienstag in München. Dabei geht es vor allem um die Frage, zu welchem Zeitpunkt das Management von dem finanziellen Engpass gewusst hat. "Der Rücktritt von Herrn Joos hat aber nichts mit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu tun", sagte der Firmensprecher.
Am Montag war bekannt geworden, dass Joos seien Posten bereits in der vergangenen Woche mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Seine Position wird nicht neu besetzt. Die Leitung des Unternehmens übernimmt Insolvenzverwalter Martin Prager. Er verhandelt bereits seit Monaten mit möglichen Investoren über einen Einstieg. Eine Entscheidung werde es voraussichtlich noch in diesem Jahr geben, bestätigte auch eine Sprecherin Pragers. Die bevorzugte Lösung sei es, das Unternehmen als Ganzes zu verkaufen. Aber auch ein Teil-Verkauf sei denkbar. Mit welchen Investoren verhandelt werde, wollte sie nicht sagen. Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung Electronics hatte in der vergangen Woche bereits abgewunken und klar gestellt, er habe entgegen anderslautender Berichte keine Kaufabsicht.
Siehe dazu auch:
- BenQ-Mobile-Chef schmeißt hin
- IG Metall: Siemens sagt bis zu 180 Millionen Euro für BenQ-Mitarbeiter zu
- BenQ streicht 400 Stellen im Handy-Werk in Shanghai