Debian Common Core Alliance gegründet

Linux-Anbieter und Organisationen wollen heute die Debian Common Core Alliance (DCC) gründen und eine Basisdistribution auf Grundlage von Debian 3.1 entwickeln.

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

Mehrere Anbieter von Abkömmlingen der Linux-Distribution Debian sowie einige gemeinnützige Organisationen haben die Debian Common Core Alliance (DCC) gegründet. Gründungsmitglieder sind credativ, Knoppix, LinEx, Linspire, MEPIS, Progeny, Sun Wah, UserLinux und Xandros. Die Firma Progeny hatte solch eine Organisation bereits Mitte Juli vorgeschlagen.

Die Linux-Anbieter wollen ein Basissystem auf Grundlage Debian 3.1 "Sarge" entwickeln, die jeder Distributor mit eigenen Komponenten anreichern kann. Definierte Releasezyklen und die Zertifizierung durch die Free Standards Group nach der Linux Standard Base (LSB) sollen den kommerziellen Einsatz von Debian fördern. Die DCC-Allianz soll als direkter Ansprechpartner für Hard- und Softwareanbietern dienen, die ihre Produkte Debian-kompatibel machen wollen.

Die Organisation stellt aber bereits zur Gründung klar: "DCC ist keine Linux-Distribution", vielmehr stelle es ein Basis-Debiansystem mit den zentralen Elementen von Debian dar, das von den Mitgliedern der Organisation um Komponenten für die LSB-Zertifizierung ergänzt werde. Eine erste Version des Debian Common Core soll noch im September fertig werden. (mhe)