3D-Grafikspezialist Nvidia legt zu

Die langfristige Wachstumsstratgie mache sich in gestiegenen Umsätzen und Gewinnen bemerkbar, meint man bei Nvidia zu den jüngsten Bilanzen.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Auch wenn jüngste Marktanteilszahlen Nvidia nur auf dem dritten Platz mit einem leichten Rückgang sehen, kann sich der Spezialist für 3D-Grafikchips und PC-Chipsätze über stark gestiegene Umsätze und Gewinne in seinen Bilanzen freuen. Nvidia meint selbst, die finanziellen Erfolge seien darauf zurückzuführen, dass man eine langfristige Wachstumsstrategie verfolge, indem man innovative Plattformen liefere, die die Standards in dem Markt setzten, und indem man den Markt für Grafikchips über den PC hinaus ausdehne.

Im zweiten Quartal des Nvidia-Geschäftsjahres 2006 kam jedenfalls ein Umsatz von 547,8 Millionen US-Dollar zusammen, ein Zuwachs von 26 Prozent gegenüber den 456,1 Millionen US-Dollar im gleichen Quartal des Vorjahrs. Beim Nettogewinn im Quartal rechnet Nvidia stolz eine Steigerung um 1.362 Prozent vor: Der Gewinn kletterte im Jahresvergleich von mageren 5,1 Millionen auf nunmehr 74,8 Millionen US-Dollar (von 3 auf 41 US-Cent je Aktie). Für das erste Halbjahr 2006 stieg der Umsatz von 928 Millionen auf 1,16 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn wuchs um 426 Prozent von 26,5 Millionen auf 139,3 Millionen US-Dollar.

Besonders erfreut zeigte sich Nvidia auch über die Geschäfte mit den Nforce-Chipsätzen: Ein Umsatzplus von 128 Prozent meldet die Firma in diesem Bereich. Die Quadro-Grafikproduktlinie für Workstations konnte beim Umsatz um 40 Prozent zulegen. (jk)