Starker Umsatzschwund bei Gericom

Im vorigen Quartal setzte der österreichische Notebook-Anbieter knapp 6 Millionen Euro um, 17 Millionen weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Nun strebt das Unternehmen eine Neuausrichtung an.

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Der österreichische Notebook-Anbieter Gericom hat im vorigen Quartal einen kräftigen Umsatzschwund hinnehmen müssen. 5,7 Millionen Euro setzte das Unternehmen um gegenüber 23 Millionen Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres. Während das Unternehmen vor einem Jahr noch 377.000 Euro in schwarzen Zahlen schreiben konnte, steht nun unterm Strich ein Konzernfehlbetrag von 14 Millionen Euro. Das Ergebnis sei belastet mit Kosten durch Personalabbau und Restrukturierung.

Das Unternehmen, dessen Probleme sich zuvor schon ankündigten, spricht in einer Mitteilung (PDF-Datei) von einem weiterhin "massiven Verdrängungswettbewerb" auf dem Notebook-Markt. Das Umsatzziel für 2006 wurde von 100 Millionen auf 66 Millionen Euro abgesenkt. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung in drei Wochen stehen Maßnahmen für eine völlige Neuausrichtung wie die Ausgliederung von Unternehmensbereichen wie Service und Produktion und der Vorschlag für einen neuen Firmennamen zur Diskussion. Nach einer möglichen Umbenennung soll Gericom "IIT Services AG" heißen. (anw)