Gimp 2.2 veröffentlicht

Knapp neun Monate nach dem magischen Sprung auf Version 2.0 beweisen die Entwickler der Open-Source-Bildbearbeitung mit der stabilen Release 2.2, dass es zĂĽgig weitergeht.

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Knapp neun Monate nach dem magischen Sprung auf Version 2.0 und rund ein halbes Jahr nach Freigabe der Entwicklerversion 2.1 beweisen die Gimp-Entwickler mit der stabilen Release 2.2, dass es bei der Open-Source-Bildbearbeitung recht zügig weitergeht. Insbesondere das ehrgeizige Projekt, Plug-ins und mehr Filter mit einer Vorschau auszustatten, zeigt sichtbare Erfolge: Unter anderem sollen das Transformationswerkzeug sowie der USM-Filter jetzt über eine Preview verfügen. Mehr Bedienkomfort verspricht auch die verbesserte Drag-&-Drop-, beziehungsweise Cut-&-Paste-Unterstützung sowie die Fähigkeit einiger Standard-Dialoge, gewählte Einstellungen auch nach dem Schließen beizubehalten.
Hinzugekommen sind auch einige neue Plug-ins, etwa zum Laden und Speichern von Digitalkamera-Rohdaten (Camera Raw) oder für die Erzeugung fotografischer Effekte und Beleuchtungen. Die weitere Entwicklung soll zur stabilen Release 2.4 führen, eine detaillierte Roadmap ist noch nicht veröffentlicht. In den nächsten Wochen sollen zunächst mal aktualisierte Versionen von gimp-gap, gimp-freetype, gimp-plugin-template und gimp-perl erscheinen.