USA-Einreise: Noten fĂĽr das individuelle Risikopotenzial

Wer eine Reise in die USA plant, muss nicht nur damit rechnen, dass an der Grenze bereits bis zu 34 Einzelinformationen ĂĽber ihn vorliegen, auch ein individuelles Sicherheitsprofil wurde schon erstellt.

vorlesen Druckansicht 244 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Peter-Michael Ziegler

Wer eine Reise in die USA plant, muss nicht nur damit rechnen, dass an der Grenze bereits bis zu 34 Einzelinformationen über ihn vorliegen, auch ein individuelles Sicherheitsprofil wurde schon erstellt. Wie das Online-Magazin Telepolis berichtet, werden die von den Airlines übermittelten Flugpassagierdaten (PNR) in das Automated Targeting System (ATS) des Department of Homeland Security (DHS) gespeist. Das System hat die Aufgabe, als gefährlich eingeschätzte Personen, Güter und Fahrzeuge herauszufiltern, die nicht in das Land gelassen werden sollen.

Zur ATS-Überprüfung, die bei den Verhandlungen mit der EU über die Weitergabe der PNR-Daten nie explizit erwähnt wurde, werden die Informationen auch mit anderen Datenbeständen verknüpft, etwa dem Automated Commercial System (ACS), dem Automated Export System (AES), dem Automated Commercial Environment (ACE) und dem Treasury Enforcement Communication System (TECS). Hinzu kommen Daten von anderen Ländern. Die ATS-Daten sollen bis zu 40 Jahre lang gespeichert werden und stehen auf Anfrage auch dem FBI und anderen Sicherheitsbehörden offen.

Siehe dazu auch den Telepolis-Artikel:

(pmz)