Pixelpark mit kleinem Halbjahresgewinn
Der Internet-Dienstleister meint selbst, man habe sich stabilisiert. Für einen geplanten Zukauf laufen Gespräche, die Zahl der Mitarbeiter hat sich leicht erhöht.
Der Internet-Dienstleister Pixelpark hat im ersten Halbjahr 2005 schwarze Zahlen geschrieben und sieht sich nach harter Sanierung weiter stabilisiert. Unter dem Strich wies das Unternehmen am Dienstag in Berlin einen kleinen Gewinn von 31.000 Euro aus. Ein Jahr zuvor waren 1,8 Millionen Euro Verlust angefallen. Der Umsatz sank auf 7,2 Millionen Euro nach zuvor 7,4 Millionen Euro. Für die nächsten Monate erwartet der Vorstand deutliche Umsatzsteigerungen. Nach dem Erreichen der Profitabilität soll dieser Trend im Gesamtjahr fortgesetzt werden. Für einen geplanten Zukauf laufen Gespräche.
Erstmals seit dem Börsengang 1999 habe Pixelpark einen Halbjahresgewinn verzeichnet, sagte Vorstandschef Michael Riese. Nach der Sanierung gehe es nun um Wachstum. Neu aufgebaut worden seien etwa Geschäfte mit Softwareangeboten im Umfeld von Banken. Zum anderen ist noch in diesem Jahr die Übernahme eines oder mehrerer Unternehmen auf dem deutschen Markt geplant. Dafür hat sich Pixelpark mit 5,3 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung gerüstet. Im Blickfeld stünden IT-Dienstleister und Multimedia-Agenturen, sagte Riese der dpa.
Pixelpark gehörte einst zu den Stars der New Economy, war nach dem Ende des Booms am Neuen Markt und der Internet-Unternehmen aber in schwere Turbulenzen geraten und hatte massiv Personal abgebaut. Ende Juni lag die Zahl der Beschäftigten mit 140 aber wieder etwas höher als ein Jahr zuvor mit 125. Zum Wachstum gehöre auch die Einstellung neuer Mitarbeiter, sagte Riese. (dpa) / (jk)