Logitech vom vierten Quartal enttäuscht
Im Schlussviertel des vergangenen Geschäftsjahres ist insbesondere in Europa, dem Nahen Osten und Afrika die Nachfrage geringer als erwartet ausgefallen.
Der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech hat im vergangenen Quartal 548 Millionen US-Dollar (369 Millionen Euro) umgesetzt, 4 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn ging laut Mitteilung von 24,5 Millionen auf 2,8 Millionen US-Dollar zurück. Dabei wuchs der Einzelhandelsumsatz in Asien um 32 und in Amerika um 11 Prozent. In Europa, Afrika und im Nahen Osten schrumpfte er um 17 Prozent.
Im gesamten Geschäftsjahr, das zum 31. März endete, steigerte Logitech seinen Umsatz um 20 Prozent auf 2,36 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn stieg um 82 Prozent auf 143 Millionen US-Dollar. Logitech-Chef Gerald P. Quindlen sieht darin ein starkes Ergebnis, enttäuscht zeigte er sich mit dem Schlussviertel, in dem sein Unternehmen schwächer als erwartet abgeschnitten habe. Als Ursachen machte er Fehler bei der Preisgestaltung und de Vermarktung aus.
Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert Logitech 2,6 Milliarden US-Dollar Umsatz und einen operativen Gewinn von 185 Millionen US-Dollar. Damit würde das Unternehmen 10 beziehungsweise 30 Prozent über dem Umsatz und Gewinn des Vorjahres liegen. (anw)