Bericht: Verizon erwägt Verkauf von Festnetzen

Bis zu 8 Milliarden US-Dollar sollen die zwei Leitungspakete wert sein, die laut "Wall Street Journal" demnächst beim US-Telecomkonzern zum Verkauf stehen könnten.

vorlesen Druckansicht 1 Kommentar lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon erwägt laut Wall Street Journal, einen großen Teil seines Festnetzes zu verkaufen. Dabei handele es sich um "zwei große Pakete" im Gesamtwert von bis zu 8 Milliarden US-Dollar (6,3 Milliarden Euro). Die Leitungen befinden sich in den US-Bundesstaaten Vermont, New Hampshire und Maine sowie in Indiana, Illinois, Ohio und Michigan.

Namen von Interessenten werden nicht genannt. Verizon investiert laut dem Bericht 20 Milliarden US-Dollar in den Aufbau eines Glasfasernetzes und will künftig mehr Umsatz mit Internet-basierten sowie mobilen Diensten erwirtschaften und weniger mit der traditionellen Festnetztelefonie.

Verizon plant vor diesem Hintergrund die Übernahme des 45-prozentigen Vodafone-Anteils am gemeinsamen Unternehmen Verizon Wireless. Die britische Tageszeitung Daily Telegraph berichtet, Vodafone habe eine Offerte in Höhe von 38 Milliarden US-Dollar als zu niedrig abgelehnt. Die Briten schätzten den Wert ihres Anteils auf etwa 50 Milliarden US-Dollar. (anw)