Siemens hebt Gewinnprognose an

Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro zu. Beim Auftragseingang verzeichnete der Konzern ein Plus von 28 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro.

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  • dpa

Nach einem starken zweiten Geschäftsquartal hat Siemens seine Gewinnprognose angehoben. Der Konzern erwartet nun laut Mitteilung für das laufende Geschäftsjahr 2010, das bis September 2011 läuft, beim Gewinn aus fortgeführten Geschäften einen Anstieg auf mindestens 7,5 Milliarden Euro – das wäre ein Plus von 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bislang hatte Siemens einen deutlich geringeren Anstieg erwartet. Zwischen Januar und Ende März legte das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten um 122 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu, wie der Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Damit verdiente Siemens deutlich mehr als von Experten erwartet.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres um 7 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro zu. Beim Auftragseingang verzeichnete Siemens ein Plus von 28 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro. Hier erfüllte der Konzern die Erwartungen der Experten.

Vor allem der Energiesektor spielte eine treibende Rolle. Der Gewinn wird allerdings durch den Verkauf des 34-Prozent-Anteils von Siemens am französischen Atomkonzern Areva um 1,5 Milliarden Euro bereichert. Nicht in die Rechnung gehen die Ergebnisse aus der verkauften IT-Sparte SIS sowie der Lichttochter Osram ein, die im Herbst an die Börse gehen soll. (anw)