Umsatzrückgang bei Softwarefirma FJH
Im Zuge eines harten Sanierungsprogramms hat die auf die Versicherungsbranche spezialisierte Softwarefirma seit dem vergangenen Jahr mehrere hundert Stellen abgebaut.
Die auf die Verrsicherungsbranche spezialisierte Softwarefirma FJH hat im ersten Halbjahr bei einem deutlichen Umsatzrückgang ihr Ergebnis verbessert. Dabei spielte allerdings eine Reihe von Sondereffekten im Zuge der Sanierung des Unternehmens eine Rolle. Das Betriebsergebnis (EBIT) nach Restrukturierung belief sich in den ersten sechs Monaten noch auf minus 0,3 Millionen Euro (Vorjahr: minus zwölf Millionen. Unter dem Strich stand ein Ergebnis von 1,7 Millionen Euro nach einem Verlust von 7,7 Millionen Euro im Vorjahr. Die Sondereffekte beeinflussten das Ergebnis per saldo mit vier Millionen Euro positiv.
Der Umsatz gab zugleich von 34,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 28 Millionen Euro nach. Aufs zweite Quartal gesehen verringerten sich die Erlöse von 17,4 auf 14,5 Millionen Euro. Auch für das dritte Quartal erwartet FJH nochmals niedrigere Umsätze von rund 13 Millionen Euro und ein negatives EBIT. Im Zuge eines harten Sanierungsprogramms hat das Unternehmen seit dem vergangenen Jahr mehrere hundert Stellen abgebaut. Zur Jahresmitte hatte FJH noch 595 Beschäftigte nach 990 Mitarbeitern im Vorjahr. Der Personalaufwand wurde so gegenüber dem ersten Halbjahr 2004 um elf auf 24 Millionen Euro gesenkt. (dpa) / (jk)