Deutsche Telekom mit kräftigem Gewinnrückgang

Im vergangenen Quartal ist der Konzernüberschuss im Vorjahresvergleich von 767 Millionen auf 480 Millionen Euro zurückgegangen.

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Die Deutsche Telekom hat im ersten Quartal einen kräftigen Gewinnrückgang verbucht. Der Konzernüberschuss sei auf 480 Millionen Euro gefallen, nach 767 Millionen Euro im Vorjahresquartal, berichtete der Konzern am Freitag. Belastungen kamen dabei aus den Aktivitäten in den USA und dem europäischen Ausland. Die Telekom hat im März seine Mobilfunktochter T-Mobile USA an AT&T verkauft Neben dem harten Wettbewerb führte die Telekom als Gründe zudem Regulierung und Steuerbelastungen an. Die guten Geschäfte im wichtigen Inlandsmarkt setzten sich aber fort.

Der Quartalsumsatz ging – vor allem wegen der Ausgliederung der britischen Mobilfunksparte – von 15,81 Milliarden auf 14,56 Milliarden Euro zurück. Der bereinigte operative Gewinn fiel im ersten Quartal von 4,89 auf 4,48 Milliarden Euro. Die Ergebnisse lagen leicht unter den Erwartungen der meisten Analysten. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte die Telekom ihren Ausblick für das Gesamtjahr 2011 und erwartet demnach weiterhin ein bereinigtes EBITDA von 19,1 Milliarden Euro.

Die Zahl der Festnetzanschlüsse der Telekom ging im Vorjahresvergleich um 1,5 Millionen oder 6 Prozent auf 24,3 Millionen zurück. Die Zahl der Mobilfunkkunden schrumpfte um gut 10 Prozent auf 34,5 Millionen. Dazu merkt die Telekom an, dass seit dem 1. April 2010 Prepaid-Karten, die zwei Jahre nicht aufgeladen wurden und drei Monate nicht aktiv waren, automatisch gekündigt werden. (anw)