3D-Atlas Gaia nutzt jetzt NASA-Karten
Die russischen Gaia-Entwickler haben sich dem Konzerndruck gebeugt und eine neue, Google-bereinigte Version des Clients veröffentlicht.
Die russischen Entwickler von Gaia (Erde), als quelloffenen Client für Google Earth gestartet, haben sich dem Konzerndruck gebeugt und eine neue, Google-bereinigte Version des Clients veröffentlicht. Mittels Reverse Engineering war es den Russen gelungen, das Google-Earth-Protokoll zu zerlegen und mit diesen Informationen eine Bibliothek für den Zugriff auf die Server-Daten sowie einen freien Satellitenkarten-Browser zu schreiben.
Michael Jones, Chef-Ingenieur von Google Earth, Google Maps und Google Local Search, forderte die Entwickler jedoch unmittelbar nach Veröffentlichung eines Client-Prototyps auf, die Aktivitäten rund ums Reverse Engineering von Google Earth einzustellen. Die neue Version (inzwischen Gaia 0.1.2) unterstützt nun den Abruf von Kartenmaterial der NASA. Informationen zur "bereinigten Version" finden sich in den Release Notes. (pmz)