NĂĽrnberg soll als Open-Source-Standort ausgebaut werden
Junge Unternehmen aus dem Linux- und Open-Source-Bereich sollen auf dem "Linux Business Campus NĂĽrnberg" ideale Startbedingungen vorfinden.
Die Stadt Nürnberg, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Linux- und Open-Source-Experten haben am Freitag den Verein Linux Business Campus Nürnberg gegründet. Sein Ziel ist zunächst der Aufbau eines "Linux-Gewerbeparks" nahe des Softwareunternehmens Suse/Novell, genannt "Linux Business Campus". Langfristig soll die Region Nürnberg als Standort für die Open-Source-Softwarebranche gestärkt werden.
Der Campus soll jungen Unternehmen ein ideales Umfeld bieten, "um auf dem dynamisch wachsenden Markt für Open Source-Lösungen erfolgreich zu sein", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Nürnberg. Dazu gehörten günstige Mieten, flexible Flächen und Mietvertragslaufzeiten, eine verkehrsgünstige Lage, eine moderne Infrastruktur mit Gemeinschaftseinrichtungen ein umfangreiches Serviceangebot, ein Netzwerk von Wirtschaft und Wissenschaft und professionelle Anleitung.
Designierter Vereinsvorsitzender ist Richard Seibt, früher als Geschäftsführer beziehungsweise Vorstand bei IBM, United Internet, SuSE und Novell tätig. Der Nürnberger Wirtschaftsreferent Roland Fleck sieht den geplanten Campus als Voraussetzung dafür, in einer der "zukunftsträchtigsten Teilbranchen der Informationstechnologie international dauerhaft eine Spitzenposition" einnehmen zu können. Deshalb müssten die vorhandenen Ressourcen durch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, wissenschaftliche Einrichtungen und Technologiemarketing ergänzt werden. Das anvisierte Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft sei ganz im Sinne der bayerischen Clusterinitiative. (anw)