Software soll Emotionen in Sprachaufnahmen erkennen

Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology arbeiten an einem Programm, das Mitteilungen auf Anrufbeantwortern beispielsweise nach ihrer Wichtigkeit vorsortieren soll.

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Zeynep Inanoglu und Ron Caneel vom Massachusetts Institute of Technology haben eine Software entwickelt, die aufgrund von Musteraufnahmen entscheiden kann, ob ein Anruf eher einen fröhlichen oder einen traurigen Anlass hat und ob er beruflich oder privat, wichtig oder unwichtig ist. Auf die Weise sollen auf Anrufbeantwortern hinterlassene Mitteilungen vorsortiert werden können.

"Emotive Alert" vergleicht dazu die Lautstärke, Tonhöhe und Sprechgeschwindigkeit der ersten zehn Sekunden des von den Anrufern hinterlassenen Textes und vergleicht diese mit acht Standardwerten. Danach erhält der Angerufene eine SMS mit dem entsprechenden Emoticon. "Emotive Alert" ist zunächst für Betreiber von Telefonnetzen oder größeren Telefonanlagen gedacht und noch nicht für ein Gerät zuhause. Auch kann die Software den Nutzer nur vor Anrufen bewahren, die er nicht annimmt.

Siehe dazu in Telepolis: (anw)