Bundesweit Warnstreiks bei Telekom-Immobilientochter
Ein Ende des Tarifkonflikts bei DeTeImmobilien ist noch nicht in Sicht.
Bei DeTeImmobilien, der Immobilientochter der Deutschen Telekom zeichnet sich auch in der 15. Verhandlungsrunde keine Ende des Tarifkonflikts ab. "Es gibt keine Anzeichen für eine Annäherung und keine Bewegung auf Seiten der Arbeitgeber", sagte der zentrale Arbeitskampfleiter der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Ado Wilhelm, am Freitag der dpa. Seit Donnerstag verhandeln die Tarifpartner in Darmstadt unter anderem über Lohnerhöhungen, Rationalisierungs- und Kündigungsschutz für 6300 Beschäftigte der DeTeImmobilien.
Die Tarifgespräche wurden bundesweit von Warnstreiks in Niederlassungen des Unternehmens begleitet, unter anderem in Berlin, Düsseldorf/Neuss und in Bayern. Insgesamt sollen Wilhelm zufolge rund 1800 Mitarbeiter ihre Arbeit vorübergehend niedergelegt haben. ver.di fordert für die Beschäftigten der DeTeImmobilien unter anderem eine "angemessene" Lohnerhöhung und ähnliche Vereinbarungen über Rationalisierungsschutz, wie sie auch für andere Konzerntöchter der Telekom gelten.
Der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Franz Treml forderte von der Arbeitgeberseite die Vorlage eines akzeptablen Angebotes. Geht auch diese Tarifrunde ohne Ergebnis zu Ende, will ver.di am 31. August bei einem Spitzengespräch mit Telekom-Personalvorstand Heinz Klinkhammer versuchen, den Tarifstreit beizulegen. (dpa) / (jk)