CES: Potenzielle Orientierungsschwierigkeiten für Palm-Entwickler

Für den Palm-OS-Entwickler Palmsource gilt es derzeit, sich nicht zwischen den Lagern von Microsoft und Symbian noch weiter in Bedrängnis bringen zu lassen.

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Von
  • Jürgen Fey

Für den Palm-OS-Entwickler Palmsource gilt es derzeit, sich nicht zwischen den Lagern von Microsoft und Symbian noch weiter in Bedrängnis bringen zu lassen. Aus diesem Grund konzentriere man sich bewusst auf Erfolg versprechende Segmente und experimentiere wie bei dem von Fossil angebotenen Wrist PDA nur noch ausnahmsweise in neuen Zielmärkten, um die eingeschränkten Entwicklungskapazitäten optimal nutzen zu können, hieß es auf der CES bei dem PDA-Spezialisten. Im Zentrum der Aktivitäten bleibe definitiv der PDA; Palmsource versucht dabei, dieses Segment noch mehr als bisher für den Lowend-Markt zu erschließen.

Nach der Übernahme der chinesischen China MobileSoft mitsamt der 120 Entwickler kommt bei Palmsource zudem jetzt auch Linux als Betriebssystemplatform hinzu. Während man auf der einen Seite auf die Hilfe der Open-Source-Community baut, um interessante Applikationen zu entwickeln, ist die Architektur der Linux-Umgebung für die Kombination aus PDA und Handy noch nicht vollkommen klar. So fehlt derzeit ein Sicherheitskonzept; und auch hinsichtlich der Tools müssen die Entwickler, die sich derzeit mit dem Übergang auf Palm OS Cobalt 6.1 plagen, sich noch etwas in Geduld üben. Immerhin verspricht Palmsource für die Linux-Umgebung einen 68k-Emulator, mit dessen Hilfe die bekannten, bisher auf den alten Plattformen laufenden Applikation zur Mitarbeit auf den neuen Systemen bewegt werden sollen. (Jürgen Fey) / (jk)