BenQ plant erstes PDA-Smartphone mit Marken-Namen Siemens

Einem offiziell noch unbestätigten Bericht zufolge will BenQ den Handy-Pocket-PC P50 mit Windows Mobile 2003 noch dieses Jahr als Siemens P50 auf den europäischen Markt bringen.

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Der taiwanische Hersteller BenQ plant, den Funk-Pocket-PC P50 noch im Oktober unter der Marke Siemens auf den europäischen Markt zu bringen, berichtet der taiwanische Newsdienst DigiTimes. Eine offizielle Bestätigung von Siemens liegt bislang jedoch noch nicht vor. BenQ hatte im Juni die Handy-Sparte von Siemens und die Rechte am Markennamen übernommen.

Das 170 Gramm schwere BenQ P50 läuft mit dem Betriebssystem Windows Mobile 2003 SE für Pocket PC Phone Edition und funkt als Quadband-Mobiltelefon sowohl in europäischen GSM-Netzen bei 900 und 1800 MHz als auch in amerikanischen Netzen (850 und 1900 MHz). Darüberhinaus verbindet es sich mit WLAN-Netzen (IEEE 802.11b) und verfügt über eine Bluetooth-Funkschnittstelle. Im P50 werkelt ein Intel-Prozessor PXA 272 mit 416 MHz Taktfrequenz, dem 64 MByte SDRAM und 64 MByte Flashspeicher zur Seite stehen. Ein SDIO-fähiger Slot nimmt MMCards und SD-Speicherkarten auf. Der QVGA-Touchschreen (240 × 320 Pixel) stellt Bilder und Menüs mit 18 Bit Farbtiefe dar. Außer Handschrifterkennung und virtuellem Keyboard auf dem Touchscreen gibt es eine vollständige QWERTY-Tastatur für die Texteingabe.

Die eingebaute Megapixel-Kamera nimmt Bilder mit Auflösungen von bis zu 1280 × 960 Pixeln auf und lässt sich auch als Videokamera einsetzen. Multimedia-Inhalte versendet der Funk-PDA als bis zu 250 KByte große MMS-Nachrichten oder per E-Mail-Anhang. Der Media-Player spielt MP3- und WMA-Musik ab und gibt auch Videos in den Formaten MPEG-4 (H.263), 3GP und WMV wieder. Vollgeladen soll der 1240-mAh-Akku für maximal 120 Stunden Bereitschaftszeit oder bis zu 4 Stunden Sprechzeit reichen. Ein Preis für das P50 und ob auch das Symbian-Smartphone P30 und dessen Nachfolger P31 auf den europäischen Markt kommen sollen, ist noch nicht bekannt. (rop)