Umfrage: Instant Messages bei US-Jugendlichen beliebter als E-Mails
FĂĽr viele Jugendliche in den USA sind Sofortnachrichten aus ihrem Online-Leben nicht mehr wegzudenken, ergab eine Umfrage im Auftrag von AOL und Associated Press.
Knapp Dreiviertel der Jugendlichen in den USA, die Instant Messaging (IM) nutzen, haben in einer Umfrage angegeben, dass sie mehr Sofortnachrichten versenden als E-Mails. In der Vergleichsgruppe der Erwachsenen betrug in einer von Associated Press und AOL veröffentlichten Studie dieser Anteil 26 Prozent. Für die Studie haben die Marktforscher von Knowledge Networks laut Mitteilung vom 30. November bis 4. Dezember 1513 IM-Nutzer befragt, davon waren 500 13 bis 18 Jahre alt und 1013 19 Jahre und älter. 54 Prozent der älteren haben demnach angegeben, dass sie täglich online gehen, um Instant Messages zu verschicken.
36 Prozent der Mädchen und 23 Prozent der Jungen haben laut Studie behauptet, sie könnten sich ein Leben ohne IM nicht mehr vorstellen. Dieser Prozentsatz beträgt unter Erwachsenen 17 Prozent. 51 Prozent der männlichen und 35 Prozent der weiblichen Erwachsenen sagten, sie würden Instant Messages an Personen schicken, denen sie noch nie begegnet sind. Die Neigung der nicht-verheirateten Befragten, täglich für IM online zu gehen, ist mit 64 Prozent größer als bei den Erwachsenen, die zu 49 Prozent täglich am Instant Messaging teilnehmen. (anw)