Technologie- und Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung verliehen
FĂĽr die Entwicklung von Signalverarbeitungs- und Codierverfahren auf der Basis von Partial-Response-Verfahren, Maximum Likelihood Sequence und Noise-Predictive Detection ging der Eduard-Rhein-Preis an drei Wissenschaftler.
Die Wissenschaftsredaktion der Wochenzeitung Die Zeit erhält den Kulturpreis der Eduard-Rhein-Stiftung für Informationstechnik. Die Zeitungsbeilage Wissen zeichne sich durch herausragende Berichte zu aktuellen Entwicklungen in den Wissenschaften aus, teilte die Stiftung am Montag in Mayen mit. Besonders die grafischen und bildlichen Darstellungen seien hervorzuheben. Die Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert.
Der mit 50.000 Euro dotierte Technologiepreis geht an die drei Wissenschaftler Hisashi Kobayashi (Japan), François Dolivo (Schweiz) und Evangelos Eleftheriou (Griechenland). Ihre Forschungsergebnisse hätten wesentlich zur Verbesserung der Speicherdichte von Festplatten beigetragen, hieß es zur Begründung. Sie hätten eine Pionierrolle dabei gehabt, digitale Signalverarbeitungs- und Codierverfahren auf der Basis von Partial-Response-Signalisierung und Maximum Likelihood Sequence sowie Noise-Predictive Detection einzuführen.
Verliehen werden die Preise am 15. Oktober im Ehrensaal des Deutschen Museums in München. Die Stiftung ist nach Eduard Rudolph Rhein (1900-1993) benannt, der Redakteur im Ullstein Verlag sowie Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Bücher war. Rhein gründete außerdem die Fernsehzeitschrift "Hörzu" und war lange Jahre dort Chefredakteur. (dpa) / (jk)