ATI senkt seine Quartalsprognose

Der Verkauf von Desktop-Produkten hat in diesem Monat nicht die vom kanadischen Grafikchip-Hersteller gesetzten Erwartungen erfĂĽllt.

vorlesen Druckansicht 120 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der kanadische Grafikchip-Hersteller ATI Technologies hat seine Erwartungen für das laufende vierte Quartal herabgesetzt. Statt der zuvor im Juni veranschlagten 550 Millionen bis 580 Millionen US-Dollar werde das Unternehmen nur maximal 480 Millionen US-Dollar umsetzen. Sowohl bei den Stückzahlen als auch beim durchschnittlichen Verkaufspreis hätten die Desktop-Produkte nicht die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt, teilt ATI mit. Alle anderen Produkte bewegten sich aber in dem von ATI gesetzten Prognoserahmen.

Es würden Abschreibungen auf Lagerbestände von bis zu 70 Millionen US-Dollar nötig. Die Bruttomarge werde sich im einstelligen Prozentbereich bewegen. Für CEO David Orton ist das laufende Vierteljahr "schwierig und enttäuschend". Die Probleme seien aber "kurzfristig", daher sehe er optimistisch in die Zukunft. Das vorige Vierteljahr war für Ortons Firma allerdings auch schon enttäuschend verlaufen. (anw)