Mercurial 1.9 mit eigener Sprache zum Auswählen von Datensätzen

Die neue Version des verteilten Versionskontrollsystems enthält eine neue funktionale Sprache zum Auswählen von Datensätzen.

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Von
  • Alexander Neumann

In der neuen Version 1.9 des verteilten Versionskontrollsystems Mercurial findet sich eine neue funktionale Sprache zum Auswählen von Datensätzen. Die Sprache enthält Eigenschaften wie clean(), ignored() und size(). Ausdrücke lassen sich mit set: auszeichnen. Beispielsweise würde der Befehl hg revert "set:copied() and binary() and size('>1M')" alle Kopien von Binärdateien größer als ein MByte wiederherstellen.

Einen neuen Befehlsserver haben die Entwickler ergänzt, damit andere Anwendungen wie Entwicklungsumgebungen oder Skripte nur unter Zuhilfenahme einer Pipe mit der Mercurial-API kommunizieren können. Des Weiteren gibt es verbesserte Funktionen zum Auffinden "remote" liegender Changesets und eine als experimentell bezeichnete HTTP-Client-Bibliothek. Eine Liste mit allen Änderungen findet man hier.

Das unter der GPLv2 stehende Mercurial erscheint innerhalb fest vorgeschriebener Releasezyklen, nach den jeweils zum 1. März, 1. Juli und 1. November Versionen mit neuen Funktionen erscheinen, auf die Bugfix-Releases am ersten Tag der anderen Monate folgen. Mercurial 1.9 gibt es zum Download für Mac OS X, Windows (32/64 Bit), während Linux-, BSD- und Solaris-Anwender die aktuelle Version in ihren systemspezifischen Repositorys finden. (ane)