SoftMaker Office 2006 für Linux und FreeBSD erhältlich
Das kommerzielle Office-Paket aus Textverarbeitung und Tabellenkalkulation orientiert sich an Microsofts Office-Anwendungen und benötigt weniger Ressourcen als das Open-Source-Paket OpenOffice.
Das kommerzielle Office-Paket Softmaker Office aus Textverarbeitung und Tabellenkalkulation orientiert sich an Microsofts Office-Anwendungen und benötigt weniger Ressourcen als das Open-Source-Paket OpenOffice. Beide Linux-Anwendungen des Nürnberger Herstellers SoftMaker sind im Funktionsumfang und in der Bedienung mit den bereits im August eingeführten Windows-Versionen identisch. So verarbeitet TextMaker Tabellen, Fuß- und Endnoten sowie Verzeichnisse und unterstützt wie Word Textbausteine. Auch Funktionen wie das Nachverfolgen von Änderungen oder das WordArt-kompatible TextArt entsprechen weitgehend denen von Word. Mit rund 320 Rechenfunktionen ist PlanMaker auch für anspruchsvolle Berechnungen gewappnet. 70 Diagrammtypen stellen Datenwerte als 2D- oder 3D-Grafiken dar.
Um den Dokumentaustausch zu erleichtern, sollen TextMaker und PlanMaker problemlos Word- und Excel-Dokumente verarbeiten und auch das unter anderem in OpenOffice und StarOffice benutzte OpenDocument-Format (ODF) lesen, aber nicht schreiben können. Laut Hersteller SoftMaker ist die Linux-Version zu allen aktuellen Linux-Distributionen kompatibel, die FreeBSD-Variante soll ab der Version 5.2 des Betriebssystems laufen. Inklusive Handbuch und kostenlosem Support ist das Paket für knapp 70 Euro erhältlich. Für beide Systeme stehen 30-Tage-Demoversionen zum Download bereit. ()