"Mobile Personal Server" für die Jackentasche

Der von Realm Systems hergestellte PC in der Größe eines Handys verspricht Mobilität für Firmenkunden, benötigt aber einen Wirts-PC mit Internetverbindung und USB-Anschluss.

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Von
  • Herbert Braun

Das Unternehmen Realm Systems entwickelt einen Handy-großen PC. Der "Mobile Personal Server" (MPS) läuft mit einem 400 MHz schnellen Dual-PowerPC-Prozessor, 64 MByte RAM, einer bis zu 20 GByte großen Festplatte und einem Linux-Betriebssystem. Mit der Außenwelt kommuniziert er ausschließlich über eine USB-Schnittstelle. Wird das Gerät mit einem normalen PC verbunden, übernimmt es dessen Tastatur, Maus, Grafikkarte und Bildschirm. Damit stellt es eine VPN-Verbindung zum Backend-Server her.

Das Backend, der proprietäre "SOBA-Router" (Service-Oriented Business Architecture), ist für Administrations- und Sicherheitsaufgaben zuständig. So können einzelne MPS-Geräte beispielsweise deaktiviert werden, wenn sie gestohlen wurden. Das System soll im dritten Quartal 2005 auf den Markt kommen.

Der in Salt Lake City (USA) ansässige Hersteller richtet sein Angebot ausschließlich an Firmenkunden: Während die MPS-Geräte mit 195 US-Dollar recht preiswert sein sollen, kostet das Backend je nach Benutzerzahl zwischen 10.000 und 40.000 Dollar. (heb)