SMIC senkt Prognose für 2005

Der größte chinesische Chipauftragsfertiger Semiconductor Manufacturing International wird in diesem Jahr weniger Wafer produzieren als zuvor geplant.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der größte chinesische Chipauftragsfertiger (Foundry) Semiconductor Manufacturing International (SMIC) hat seine Geschäftsprognose für das Jahr 2005 nach unten korrigiert. Das Unternehmen, zu dessen Kunden unter anderem Fujitsu, Samsung und Infineon gehören, rechnet für dieses Jahr nur noch mit einem monatlichen Ausstoß von etwa 140.000 bis 155.000 Wafern. Im Dezember hatte SMIC noch eine Produktion von durchschnittlich 150.000 bis 170.000 Wafern pro Monat für 2005 in Aussicht gestellt.

Unternehmenschef Richard Chang erklärte die Korrektur mit einer allgemeinen Weltmarktschwäche im Chip-Segment, die sich vor allem im ersten Quartal niederschlagen werde. Aber auch für den Rest des Jahres müsse man mit einer schwachen Nachfrage rechnen. Hoffnung setzt Chang jetzt vor allem in den heimischen Markt, der jährlich zweistellige Zuwachsraten aufweist. 2003 hatte SMIC allerdings lediglich 2,3 Prozent seiner Produktion an chinesische Firmen verkauft, im vergangenen Jahr sollte der Anteil auf 10 Prozent gesteigert werden. (pmz)