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http://de.similarsites.com

Mit einer Ähnlichkeitssuche findet die nun auch auf deutsch verfügbare Suchmaschine Similar Sites verwandte Webseiten zu bestimmten Themen. Gibt man die URL einer Seite ein, fahndet sie nach vergleichbaren Webinhalten und sortiert diese nach dem Grad der Übereinstimmung. Das funktionierte bei Versuchen auch ganz leidlich; zu den meisten Suchbegriffen fand Similar Sites durchaus sinnvolle Suchtreffer. Bei Seiten, die die Suchmaschine nicht kennt, muss sie allerdings passen.

Als lästig erwiesen sich recht schnell die Anzeigen, die häufig an erster Stelle vor dem Suchergebnis stehen, mitunter aber auch mitten in der Liste auftauchen. Sie sind nur unzureichend gekennzeichnet, sodass man sie erst mit einiger Übung auf den ersten Blick erkennen kann. Sucht man nach Inhalten für Erwachsene, etwa erotischen Darstellungen, wirft Similar Sites die Ergebnisse unter adult.similarsites.com aus – in Blacklist-Filtern zum Jugendschutz lässt sich diese URL problemlos sperren. Diese Einschränkung gilt jedoch nicht für Gewaltdarstellungen; das ist typisch für Angebote, die sich primär an den US-Markt richten.

www.verbraucherinfothek.de

Auch wenn es manchmal lästig ist, sollten sich Käufer von Haushaltsgroßgeräten im Vorfeld umfassend informieren. Schließlich zählt nicht nur die Anschaffung, auch später möglicherweise notwendige Reparaturen gehen ins Geld. Einen detaillierten Überblick über die Konditionen der Kundendienste zahlreicher Hersteller stellt der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) unter verbraucherinfothek.de bereit.

In der „Onlinethek“ finden sich außerdem über 100 weitere Beratungsangebote zu Themen von A wie Online-Apotheken und Alpinski bis Z wie Zahnpflege oder Zahlungsverkehr. Manchmal handelt es sich dabei zwar nur um reine Produkt- oder Preisübersichten, für den Verbraucher wird dadurch jedoch das Spektrum der Angebote deutlich. Wer ausführlicher beraten werden will, spürt mit Hilfe der Suchfunktion eine örtliche Dependance der Verbraucherschützer auf. (Tobias Engler/uma)

www.stromeffizienz.de

Die auf absehbare Zeit weiter steigenden Stromkosten müssten eigentlich Anreiz genug zum Energiesparen sein. Wer wissen will, wie sich der eigene Haushalt in puncto Energieeffizienz verbessern lässt, der bekommt mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der Initiative EnergieEffizienz, die zur Deutschen Energie-Agentur (dena) gehört, wichtige Tipps und Anhaltspunkte. Das Ergebnis, das auch das Verbesserungspotenzial aufzeigt, ist allerdings nur so gut wie die Angaben, die man macht: es lohnt sich also, vor der Eingabe beispielsweise die Energieklasse des Kühlschranks zu verifizieren.

Das Portal liefert aber auch praktische Infos zum neu gestalteten EU-Label oder konkrete Hilfestellungen zur Entsorgung von Energiesparlampen; die „Top-Geräte“ zeigen eine Auswahl stromsparender Produkte aus den Bereichen Haushalt, Unterhaltung und Büro. Für Jugendliche wurde das Spiel PowerScout entwickelt, bei dem es gilt, alle Verbraucher im Haus zu optimieren. In die gleiche Kerbe schlägt auch der PowerPakt: Das eingesparte Geld wird zur Hälfte als Taschengeld ausgezahlt – da müssen allerdings die Eltern mitmachen. (Tobias Engler/uma)

www.firstand20.com
www.glyphish.com
www.teehanlax.com/blog/ipad-gui-psd-version-2

Dass der Startbildschirm eines iOS-Geräts auch irgendwie mit Kunst zu tun hat, beweist First & 20. Die Seite porträtiert bekannte Autoren, Designer und App-Entwickler anhand ihrer App-Vorlieben. Darunter Craig Hockenberry etwa, der für Twitterific verantwortlich zeichnet, oder die Mac-Newsletter-Ikone Adam Engst. Obwohl vieles trivial erscheint, ergibt die Summe doch ein Abbild der Persönlichkeit. Wem das zu hoch gegriffen ist, der stöbert hier zumindest die eine oder andere gelungene App auf. Außerdem hält First & 20 ein knappes Dutzend höchst ästhetischer Wallpaper bereit.

Will man nicht nur Hand an den Startbildschirm legen, sondern selbst eine App entwerfen, ist das Design keinesfalls nur schöne Nebensache, sondern essenziell. Da auf den relativ kleinen Displays jedes Pixel zählt, ist ein Prototyp Pflicht. Sowohl fürs iPhone als auch fürs geräumigere iPad findet man grafische Elemente bei Teehan+Lax. Beachtenswert ist auch die Sketch-Variante, die einen etwas informelleren Stil pflegt, der sich in kürzeren Entwurfszeiten niederschlägt. Beide Varianten sind fertig für den Einsatz in Photoshop und dürfen für Mockups kostenlos verwendet werden.

Die passenden Icons für die eigene App können künstlerisch Begabte selbst designen, alle anderen werden Zuarbeit wie die von Glyphish zu schätzen wissen. Dort warten 200 Bildchen, unter anderem ein Aktualisieren- und ein Radar-Symbol, auf den Gratis-Einsatz unter der Creative Commons Attribution-Lizenz. Für 25 US-Dollar bietet der Designer Joseph Wain auch ein Set mit hochaufgelösten, für Retina-Displays besser geeigneten Bildchen. (Tobias Engler/uma)

www.ct.de/1116180


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