Sony Ericsson legt bei Umsatz und Gewinn deutlich zu
Die Erlöse des schwedisch-japanischen Joint Ventures stiegen im vierten Quartal erstmals über zwei Milliarden Euro, der Nettogewinn legte um 28 Prozent auf 55 Millionen Euro zu.
Der schwedisch-japanische Handy-Hersteller Sony Ericsson hat im vierten Quartal 2004 deutlich mehr Umsatz erzielt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Quartalserlöse seien um 40 Prozent auf erstmals leicht über zwei Milliarden Euro (2,005) gestiegen, teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag in Stockholm mit. Im traditionell starken vierten Quartal konnte Sony Ericsson insgesamt 12,6 Millionen Mobiletelefone absetzen, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 56 Prozent entspricht. Der Gewinn vor Steuern lag bei 140 Millionen Euro gegenüber 46 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, der Nettogewinn stieg um 28 Prozent auf 55 Millionen Euro.
Im gesamten Geschäftsjahr 2004, das zum 31. Dezember endete, erwirtschaftete Sony Ericsson einen Umsatz von 6,525 Milliarden Euro gegenüber 4,673 Milliarden Euro im Jahr 2003. Der Vorsteuergewinn lag bei 486 Millionen Euro nach Verlusten in Höhe von 130 Millionen Euro im Vorjahr. Das Nettoergebnis kletterte auf 316 Millionen Euro nach einem Minus von 86 Millionen Euro im Jahr zuvor. Insgesamt lieferte Sony Ericsson im vergangenen Jahr 42,3 Millionen Mobiltelefone aus, eine Steigerung gegenüber 2003 um 15,1 Millionen Stück.
"Verantwortlich für das starke Wachstum im vierten Quartal war vor allem die gute Akzeptanz unserer neuen 3G/UMTS-Telefone", sagte Sony-Ericsson-Präsident Miles Flint. Aber auch die neuen GSM-Modelle seien gut bei den Kunden angekommen. Der durchschnittliche Stückpreis (Average Selling Price, ASP) sei mit 160 Euro inzwischen einer der höchsten der Handy-Industrie. Mit nahezu sieben Prozent Marktanteil belegt Sony Ericsson derzeit Platz fünf in der Liste der größten Handy-Hersteller weltweit. (pmz)