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CeBIT-Preview: Arcor setzt auf Videotelefonie

Arcor will bei einem neuen Anlauf mit Videotelefonie ĂĽber den DSL-Anschluss alles besser machen als bei frĂĽheren Videotelefonieversuchen anderer Anbieter.

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Von
  • Torge Löding

Deutschlands größter Telekom-Konkurrent Arcor setzt auf der CeBIT 2005 auf Videotelefonie, teilte das Unternehmen auf der heutigen CeBIT-Preview des hightech presseclub in Hamburg mit. "Dabei ist uns klar, dass es seit 1936 viele Versuche gegeben hat, Videotelefonie zu vermarkten. Wir wissen aber auch, woran all diese Versuche gescheitert sind", meinte Firmensprecher Robert Hoffmann am heutigen Dienstag in Hamburg. Bisherige Konzepte seien daran gescheitert, dass sie auf proprietäre Technik setzten, nicht überall nutzbar und die Endgerätepreisen zu hoch gewesen seien. Unter dem Strich kränkelte alles zudem an mangelnder Qualität. Das alles wolle man besser machen, versprach Hoffmann. Mit jedem DSL-Internet-Anschluss von Arcor soll zudem der IP-Telefoniedienst Arcor@call ohne Aufpreis genutzt werden können.

"Die Nutzung soll so leicht wie Telefonieren sein", sagte der Arcor-Sprecher. Auf der CeBIT selbst werden die Videophones mit Bildschirm und Kamera vorgestellt, über deren Preis Hoffmann bislang keine Auskunft geben wollte. Der Dienst sei aber auch über einen Software-Client nutzbar, mit dem der Kunde über PC, Laptop oder PDA telefonieren könne. Für optimale Bildqualität beim Videotelefonieren sei ein DSL-Anschluss mit 3 MBit/s Downstream und 512 kBit/s Upstream empfehlenswert. Ein wichtiger Vorteil des Arcor-Angebots sei, dass der Nutzer mit einer geografischen Telefonnummer telefoniere, die Arcor anhand des Wohnortes vergibt. (tol)