Software Freedom Law Center hilft Microsoft

Das tief in der Freie-Software-Bewegung verwurzelte Software Freedom Law Center unterstützt Microsoft in einem Prozess um den Geltungsbereich von Softwarepatenten vor dem höchsten amerikanischen Gericht.

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Von
  • Oliver Diedrich

Da sage noch einer, die Open-Source-Welt sei ideologisch vernagelt. Auch wenn die Free Software Foundation (FSF) – wenig überraschend – aus vollen Rohren gegen Vista und dessen integriertes DRM schießt, greift das der FSF nahe stehende Software Freedom Law Center (SFLC) dem Softwareriesen unter die Arme.

In einem Rechtsstreit zwischen Microsoft und AT&T, der mittlerweile vor dem Supreme Court, dem höchsten amerikanischen Gericht, angekommen ist, unterstützt das SFLC die Position der Redmonder. In der Auseinandersetzung geht es um die Frage, ob amerikanische Softwarepatente auch bei Verletzungen außerhalb der USA gelten. Letztlich muss das Gericht entscheiden, ob man mit US-Patenten die Entwicklung und Verwendung von Software in anderen Ländern beschränken kann. Das FSLC, die Softwarepatente generell ablehnt, ist sich mit Microsoft darin einig, dass das nicht so sein sollte. (odi)