Unity Media will FuĂźball-Internetrechte nicht an Telekom abgeben

Parm Sandhu, Chef des Kabelnetzbetreibers, bezeichnete in der "Financial Times Deutschland" die Internetrechte als ein wichtiges Element seines Breitbandangebots.

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  • dpa

Der Kabelnetzbetreiber Unity Media will seine Internetrechte an der Fußball-Bundesliga nicht an die Deutsche Telekom abgeben. "Die Internetrechte sind ein wichtiges Element, um unser Breitbandangebot zu vermarkten. Wir wollen diese Rechte selber nutzen", sagte Unity-Media-Chef Parm Sandhu der Onlineausgabe der Financial Times Deutschland. In einem Bieterverfahren hatte sich die zu Unity Media gehörende Sportrechteagentur Arena die Pay-TV-Rechte für die kommenden drei Jahre gesichert. Arena darf das eigene TV-Angebot laut Vertrag auch parallel im Internet zeigen. Das schmälert den Wert der Internetrechte, für die die Telekom rund 45 Millionen Euro gezahlt hatte.

Telekom-Vorstand Walter Raizner hatte jüngst kritisiert, die Bundesliga habe die Internetrechte zwei Mal verkauft. "Dem können wir nicht zustimmen." In den kommenden Wochen wolle er darüber mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und Arena sprechen. (dpa) / (anw)