Canonical macht Hardware-Zertifizierung übersichtlicher
Laut Canonical verstehen die meisten Anwender die subtilen Unterschiede zwischen "Ubuntu Ready" und "Ubuntu Certified" nicht, daher ist "Ubuntu Ready" jetzt abgeschafft.
Canonical ändert seine Zertifizierung für Ubuntu-kompatible Hardware. Bislang gab es zwei Zertifizierungsprogramme für Hardware-Hersteller. Die Klassifizierung "Ubuntu Ready" erhielten Systeme, wenn der Hersteller die Kompatibilität mit Ubuntu selbst gestestet hat; dieses Label entfällt jetzt. Übrig bleibt "Ubuntu Certified", ein Label für Hardware, deren Kompatibilität mit Ubuntu Canonical garantiert. Dabei unterstützt Canonical den Hersteller bei der Lösung von Problemen. Laut Canonical hätten die meisten Anwender die subtilen Unterschiede zwischen "Ubuntu Ready" und "Ubuntu Certified" nicht verstanden.
Canonical hatte diese Änderung bereits Anfang Juni bei der Vorstellung von Ubuntu Friendly angekündigt. Ab Ubuntu 11.10 sollen Anwender die Ubuntu-Kompatibilität ihrer eigenen Hardware mit einfachen Tools testen und melden können. Wenn mehrere User berichten, dass eine bestimmte Hardware gut läuft, wird das Gerät als Ubuntu Friendly klassifiziert. (odi)