Bosch will Berliner BPM-Experten inubit übernehmen

Die Beteiligten haben einen Vertrag zum Erwerb sämtlicher Aktien des Experten für das Business Process Management unterzeichnet. Zustimmen müssen nun nur noch die Kartellbehörden.

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Von
  • Alexander Neumann

Die Bosch-Gruppe wird aller Voraussicht nach inubit, einen Berliner Experten für das Business Process Management (BPM), übernehmen. Laut eigenen Angaben haben die Beteiligten einen Vertrag zum Erwerb sämtlicher inubit-Aktien unterzeichnet, zustimmen müssen nun nur noch die Kartellbehörden. inubit bietet Prozesslösungen für Branchen wie Energieversorger, Versicherungen, Logistik, Telekommunikation sowie den Gesundheitsmarkt und konnte im letzten Jahr mit 100 Angestellten etwa 10 Millionen Euro umsetzen. Über die Kaufsumme vereinbarten beide Unternehmen Stillschweigen.

inubit soll in der neuen Konstellation nicht nur die eigenen Produkte und Lösungen weiterentwickeln, sondern auch Basiskomponenten für die Umsetzung von System- und Dienstplattformen im "Internet der Dinge und Dienste" bereitstellen. "Die Kompetenz, Geschäftsprozesse in branchenspezifische Lösungen und auf Internetplattformen flexibel bereitzustellen, macht inubit für die Bosch-Gruppe sehr wertvoll", kommentiert Heinz Derenbach, Vorsitzender der der Geschäftsführung der Bosch Software Innovations GmbH, die Übernahme. Zusammen mit visual rules, einer im September 2008 von Bosch übernommenen Rules Engine, verfüge Bosch künftig über ein umfassendes Portfolio, um vernetzte Applikationslösungen in Unternehmen und auf Internet-Plattformen anbieten zu können, so Derenbach weiter. (ane)