Digitalkamera mit 16:9-Sensor von Panasonic
Panasonic zeigt in Halle 5.2 Stand 103 mit der Lumix DMC-LX1 die erste Weitwinkel-Kompaktkamera im echten 16:9-Format, die neue Superzoom-Kamera FZ30 und die ultrakompakte FX9 mit Bildstabilisator.
Panasonic zeigt in Halle 5.2 Stand 103 mit der Lumix DMC-LX1 die erste Weitwinkel-Kompaktkamera mit 8,4-Megapixel-Sensor im echten 16:9-Format. Damit soll die LX1 beeindruckende Breitformat-Aufnahmen ermöglichen, begünstigt durch die ausgeprägte Weitwinkel-Charakteristik des neuen Leica-4fach-Zooms DC Vario-Elmarit mit Kleinbild-äqivalenten 28 - 112 mm. Wie viele Panasonic-Kameras ist auch die LX1 mit dem optischem Bildstabilisator OIS ausgestattet. Ein kleiner Umschalthebel am Objektiv macht aus ihr je nach Bedarf eine 7-Megapixel-Kamera mit 32 bis 128 mm Brennweite für das klassische 3:2-Fotoformat oder eine 6-Megapixel-Kamera mit 34 bis 136 mm im digital-typischen 4:3-Format, wenn es Motiv oder Präsentation erfordern. Der große 2,5"-LCD-Monitor bildet dank 207.000 Pixeln auch Breitformat-Bilder scharf ab, dann allerdings mit schwarzen Balken oben und unten, weil er im klassischen 4:3-Format gehalten ist. 8-Megapixel-Bilder im 16:9-Format können auch nachträglich in die kleineren Formate umgerechnet werden. In der Video-Funktion sind dank des neuen CCD-Sensors jetzt Motion-JPEGs im Wide-VGA-Format (16:9) mit 848 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde möglich. Für schnelle Bildfolgen (3 Bilder/s) und kurze Reaktionszeiten soll der Bildprozessor "Venus Engine II" sorgen, der sogar eine Vignettierungs-Korrektur des Objektivs vornimmt (unvermeidlicher Helligkeitsabfall in den Bildecken). Der Panasonic-Fotoservice bietet in Kooperation mit dem deutschen Großlabor CeWe Color sogar einen eigenen Online-Print-Service für das neue Format an. Die LX1 soll 599 Euro kosten.
Ebenfalls neu bei Panasonic ist die Superzoom-Kamera Lumix DMC-FZ30, nun mit 8-Megapixel-Sensor, neu gerechnetem 12fach-Zoom Leica DC Vario Elmarit (35 - 420 mm KB), frei schwenkbarem LCD-Monitor mit 235.000 Pixeln Auflösung, optischer Bildstabilisierung und auf optimierte manuelle Bedienung (Zoom- und Fokussier-Ring) zugeschnittenem Gehäusedesign. Mit dem "Extra optischem Zoom" kann im 5 Megapixel-Aufnahmemodus der Zoombereich auf effektive 535 mm (15,3x) erweitert werden, mit der Umschaltung auf 3 Megapixel reicht der Extra-Zoomfaktor gar bis 668 mm (19,1x). Die Einschaltzeit der FZ30 konnte gegenüber der FZ20 von 5 auf 0,97 s beschleunigt werden. Bildserien sind mit 5 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung möglich. Dank einer eigenen Taste ist die Serienbildfunktion mit "unbegrenzten" Bildfolgen jederzeit spontan zuschaltbar. Das Gerät ist in Silber oder schwarz lieferbar und soll 699 Euro kosten. In Richtung semiprofessioneller Kameras dürfte von Panasonic im nächsten Jahr noch mehr zu erwarten sein: Dem Vernehmen nach arbeitet man zusammen mit Olympus an einem Four-Thirds-Gerät für Wechseloptiken.
Wer es lieber sehr kompakt mag, wird mit der FX9 gut bedient: Mit nur 94,1 x 50,5 x 24,2 mm bei einem Gewicht von 155 g passt die Lumix DMC-FX9 in jede Hemdentasche -- trotz verstärktem Akku (270 Bilder mit einer Ladung), Bildstabilisator und 2,5" großem 207.000-Pixel-LCD. Die Kamera bietet einen 6-Megapixel-CCD, ein 3fach-Zoom mit 35 bis 105 mm Brennweite von Leica und den aktuellen Bildprozessor "Venus Engine Plus". Wie alle Panasonic-Kameras speichert die FX9 ihre Bilder auf SD-Karten. Das Gerät wird ab September in Silber, Himbeerrot und Mattschwarz für rund 479 Euro im Handel erhältlich sein. (cm)