10 Jahre Casio-Digitalkameras
1995 präsentierte das Unternehmen seine erste Digitalkamera QV-10. Auch auf der diesjährigen IFA ist Casio mit einigen Modellen vertreten.
Es war ein weiter Weg von der ersten Casio-Digitalkamera QV-10 mit bescheidenen 0,07 Megapixeln bis zu den Neuheiten, die das Unternehmen auf der diesjährigen IFA präsentiert. Einst mit der QV-10 gemachte Bilder fanden sogar im (damals noch versuchsweise laufenden) Heise-Newsticker zur CeBIT 1996 Verwendung. Trotz verrauschter Webcam-Auflösung war es damals eine kleine Sensation, Bilder von der Messe fast ohne Zeitverzögerung online zu stellen oder in die Redaktion zu schicken. Im Laufe der Jahre kamen die weltweit erste 1,3-Megapixel-Kamera, die erste Kamera im Kreditkarten-Format (EX-S1) und die erste Ultrakompakt-Kamera mit keramischer Linse (ES-S100) hinzu.
Zur diesjährigen IFA setzt Casio (Halle 1.2, Stand 228) wieder auf besonders kleine und stromsparende Modelle. Ein wahres Glanzstück in dieser Hinsicht ist die 5 Megapixel auflösende Exilim Zoom EX-Z500, die 500 Aufnahmen mit einer Akkuladung bringen soll. Mit ihrem schlanken 3fach-Zoomobjektiv ist die Kamera nur 20,5 mm dick. Trotzdem sparte man weder am Display (2,7", 154.000 Pixel) noch an der Prozessorleistung: Die Kamera ist nach dem Einschalten in 0,9 Sekunden einsatzbereit, ein Bildwechsel bei der Wiedergabe soll nur 0,1 Sekunden dauern.
Dass es noch kompakter geht, beweist Casio mit der 5-Megapixel-Kamera Exilim Card EX-S500, die an ihrer dicksten Stelle nur etwas über 16 mm misst. Die S500 ist bereits zu Preisen um 300 Euro in drei verschiedenen Gehäusefarben im Handel. Etwas größer sind die Zoom-Modelle EX-Z10, EX-Z110 und EX-Z120 geraten, bei denen der Hersteller (wie auch bei der EX-Z500) seinen "Anti Shake DSP" preist. Der Signalprozessor soll durch geeignete Empfindlichkeitseinstellungen und ein nachträgliches Herausrechnen Verwacklungsunschärfen egalisieren. Mit einem optischen Bildstabilisator hat der Verwacklungsschutz aber nichts zu tun. (cm)