Alter Grub, neues Dateisystem
Beim Virtualisieren von älteren Linux-Systemen scheitert mitunter die nachträgliche Installation von Grub auf der virtuellen Platte. Gibt es dafür eine Ursache?
Beim Virtualisieren von älteren Linux-Systemen scheitert mitunter die nachträgliche Installation von Grub auf der virtuellen Platte. Gibt es dafür eine Ursache?
Es könnte mit der Art und Weise zusammenhängen, wie das Dateisystem auf der virtuellen Platte angelegt worden ist. Ältere Versionen des Bootloaders können nur mit ext2/ext3-Dateisystemen umgehen, die mit einer inode-Größe von 128 Bytes angelegt sind. Ein moderneres Linux aber verwendet in der Regel 256 Bytes große inodes. Entsprechend jammert Grub beim Aufruf von grub-install „The file /boot/grub/stage1 not read correctly“. Leider ist es nicht möglich, die inode-Größe eines bestehenden Dateisystems zu ändern. Lässt sich Grub nicht mit vertretbarem Aufwand aktualisieren, muss man das Dateisystem neu anlegen und dabei mkfs mit der Option -I 128 aufrufen.
(ps)