Ericsson baut Produktion und Forschung in China aus

Um seine Marktposition in China zu untermauern, will der schwedische TelecomausrĂĽster in den kommenden fĂĽnf Jahren eine Milliarde Dollar investieren.

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  • dpa

Der schwedische Telecomausrüster Ericsson will seine Produktion in China kräftig ausbauen. Zudem würde die Forschungskapazitäten in dem Land deutlich ausgeweitet, teilte das Unternehmen heute in Shanghai mit. Um ihre Marktposition in China zu untermauern, wollen die Schweden in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde Dollar investieren.

Derzeit kommt Ericsson beim Markt für Mobilfunk-Infrastruktur auf einen Anteil von über 35 Prozent. Auch bei der geplanten Einführung von UMTS wolle das Unternehmen seine Stellung behaupten, sagte Mats Olsson, Präsident von Ericsson China, auf einer Firmenpräsentation.

China gilt für die Telecomausrüster und Handy-Hersteller als einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Jeden Monate würden 5 Millionen Chinesen einen Mobilfunkvertrag unterzeichnen, sagte Olsson. Derzeit liege die landesweite Verbreitung bei 28 Prozent, in den Städten allerdings bereits bei rund 80 Prozent. Die ländlichen Regionen würden nun nachziehen.

Mit dem Ausbau ihrer chinesischen Aktivitäten folgen die Schweden dem weltgrößten Handy-Hersteller Nokia, der seine Forschung zum Teil nach China verlagert hat. Nach China wolle Ericsson sein Indien-Geschäft ausbauen, kündigte Ericsson-Chef Cark-Henric Svanberg an. Dort sei eine größere Expansion geplant, sagte er ohne Details zu nennen. (dpa) / (anw)