AT&T mit 6,1 Milliarden Dollar Jahresverlust

Im vierten Quartal konnte der US-Telekommunikationskonzern den Gewinn allerdings um 84 Prozent steigern; AT&T verzeichnete unter anderem rückläufige Geschäfte mit Ferngesprächen und Privatkunden.

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  • dpa

Der amerikanische Telekommunikationskonzern AT&T Corp. hat wegen Milliarden-Wertberichtigungen für seine Netze und andere Vermögenswerte im vergangenen Jahr einen Verlust von 6,1 Milliarden US-Dollar oder 7,68 US-Dollar je Aktie verbucht. Die Wertberichtigungen, Restrukturierungsbelastungen und andere Sonderkosten bezifferte AT&T auf 12,8 Milliarden US-Dollar. Sie waren im dritten Quartal 2004 verbucht worden. AT&T hatte im Jahr 2003 einen Gewinn von 1,9 Milliarden Dollar oder 2,36 Dollar je Aktie verbucht.

Klammert man alle Sonderfaktoren aus, dann hat AT&T einen Gewinn von 1,8 Milliarden US-Dollar oder 2,25 US-Dollar je Aktie verbucht. Der Jahresumsatz fiel im Jahr 2004 deutlich auf 30,5 (Vorjahr: 34,5) Milliarden Dollar. FĂĽr das laufende Jahr erwartet AT&T einen weiteren UmsatzrĂĽckgang auf 25 Milliarden bis 26 Milliarden Dollar.

Die Gesellschaft verdiente im Schlussquartal 2004 insgesamt 625 Millionen Dollar oder 78 Cent je Aktie; im gleichen Vorjahresquartal waren es 340 Millionen US-Dollar (43 Cent je Aktie). Der Quartalsumsatz schrumpfte von 8,1 Milliarden auf 7,3 Milliarden Dollar. AT&T litt unter dem rückläufigen Ferngesprächs- und Verbrauchergeschäft sowie unter schrumpfenden Umsätzen im Datenübertragungsgeschäft. Dagegen legte die Gesellschaft unter anderem mit Internettelefon-Diensten zu. (dpa) / (jk)