Deutschsprachiger Adobe Acrobat 7 verfĂĽgbar

Adobe liefert seine PDF-Werkzeuge Acrobat Professional, Standard und Elements jetzt auch in deutscher Sprache aus.

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Adobe liefert seine Acrobat-7-Produktfamilie jetzt auch in deutscher Sprache aus: Dazu gehören die PDF-Konverter-Editor-Pakete Acrobat Professional und Standard sowie Elements, mit dem man PDF-Dateien nur erzeugen, nicht jedoch bearbeiten kann.
Acrobat Professional zielt auf anspruchsvollere Office-Anwender, Konstrukteure und die Druckvorstufe. Neu im Paket ist der Adobe Designer zum Entwerfen von XML-Formularen, die sich mittels Adobe Form Server zu HTML- oder PDF-Formularen rendern lassen. Zudem lassen sich jetzt bestimmte Bearbeitungsrechte direkt im Dokument verankern, sodass auch Besitzern des kostenlosen Reader beispielsweise Kommentarfunktionen zur VerfĂĽgung stehen. Zum Erstellen Druckvorstufen-tauglicher PDFs wurden die Preflight-Funktionen ausgebaut.
Acrobat Standard bietet wie Professional auch Office-Makros, die sich in Microsoft Word, Excel und Powerpoint einklinken, um Strukturinformationen und Hyperlinks etwa aus Word auch in das PDF zu übertragen. Neu hinzugekommen sind Makros für die Datenbank Access und den E-Mail-Client von Outlook, das E-Mails mitsamt ihren Attachements in ein PDF konvertiert -- die Attachements bleiben dabei im Originalformat erhalten. Die auf AutoCAD spezialisierten Makros erhält man nur mit der Pro-Version.
Erstmals ist auch die Windows-Version von Acrobat mit einer Produktaktivierung versehen. Ein sehr tief ins System eingreifendes Aktivierungsverfahren, welches Informationen in den normalerweise ungenutzten Sektor 32 der Festplatte schreibt, hat Adobe Anfang letzten Jahres bei Photoshop CS implementiert.
Acrobat 7.0 Professional und Standard gibt es für Windows 2000/XP sowie Mac OS X 10.2.8 und 10.3. Die Professional-Version kostet 660 Euro oder als Upgrade 225 Euro. Acrobat 7.0 Standard ist für 410 Euro beziehungsweise 135 Euro zu haben. Die Elements-Ausgabe verkauft Adobe nur in Mengenlizenzen ab 100 Stück für Windows 98, NT, 2000 und XP. Der Preis beginnt bei 58 Euro pro Arbeitsplatz. Der zugehörige Adobe Reader steht schon seit längerem zum Download, die Linux-Version befindet sich im Beta-Stadium -- weitere Anmeldung für das Prerelase-Programm der Linux-Version nimmt Adobe aber momenten nicht mehr entgegen.