Telekom muss Telegate etwas weniger Geld zahlen als erwartet
In der schriftlichen Urteilsbegründung verpflichtet das Landgericht Köln die Telekom zur Zahlung von 60,6 Millionen Euro an die Telegate-Gruppe. Zunächst hatte der Auskunftsdienstleister den Betrag auf 65,2 Millionen Euro beziffert.
Im Streit um überhöhte Kosten für Telefonauskunftsdaten muss die Deutsche Telekom dem Konkurrenten Telegate etwas weniger Geld zahlen als erwartet. In der schriftlichen Urteilsbegründung verpflichtet das Landgericht Köln die Telekom zur Zahlung von 60,6 Millionen Euro an die Telegate-Gruppe, teilte der Auskunftsdienstleister mit. Zunächst hatte Telegate den Betrag auf 65,2 Millionen Euro beziffert.
Diese Angabe vom 31. August habe auf einer mündlichen Mitteilung des Gerichts beruht und sei in dieser Höhe im schriftlichen Urteil nicht zugesprochen worden. Beide Urteile seien noch nicht rechtskräftig. "Telegate prüft entsprechende Rechtsmittel", teilte die Gesellschaft mit. Die Münchner Telegate AG hatte die Deutsche Telekom verklagt, weil ihrer Ansicht nach die Rechnungen für die Bereitstellung von Teilnehmerdaten aus den Jahren 1996 bis 2004 überhöht waren. (dpa) / (anw)