Research in Motion steigert erneut Gewinn und Umsatz

176 Millionen US-Dollar schrieb der kanadische Blackberry-Hersteller im vergangenen Quartal in schwarzen Zahlen.

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Der kanadische E-Mail-Push-Dienstleister und Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat im vergangenen dritten Quartal, das am 2. Dezember endete, seinen Nettogewinn gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von 120 Millionen auf 176 Millionen US-Dollar (136 Millionen Euro) oder 93 Cent je Aktie gesteigert. Auch der Umsatz stieg an, nämlich von 658,5 Millionen auf 835,1 Millionen US-Dollar, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Der Umsatz teilt sich auf in 75 Prozent durch Blackbarry-Handhelds, 17 Prozent durch Dienstleistungen und 5 Prozent durch Software. Im dritten Quartal hat das Unternehmen 875.000 Abonnenten seines E-Mail-Push-Dienstes hinzugewonnen und kommt nun auf schätzungsweise 7 Millionen Kunden.

Im Oktober hatte RIM bekannt gegeben, den Bericht für das zweite Quartal wegen Untersuchungen und Korrekturen früherer Ergebnisse im Zusammenhang mit Aktienoptionen auf unbestimmte Zeit verschieben zu müssen. Nun teilt das Unternehmen mit, die Untersuchungen würden noch vor Ende des Geschäftsjahres abgeschlossen sein, dann würden auch die endgültigen Ergebnisse vorliegen. Die Untersuchungsergebnisse würden sich aber auf die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres nicht auswirken.

Für das laufende vierte Quartal erwartet RIM einen Umsatz im Bereich von 900 Millionen bis 940 Millionen US-Dollar. Es könnten bis zu 975.000 neue E-Mail-Dienst-Abonnenten hinzukommen. Der Gewinn je Aktie könnte sich im Bereich von 92 bis 99 US-Cent je Aktie bewegen. (anw)